Vorsicht, Kunde! – Identitätsprüfung für Online-Abos

Shownotes

Der Abschluss von Online-Abonnements ist oft mit Hürden verbunden. Insbesondere wenn Anbieter zusätzliche Identitätsprüfungen verlangen, können technische und rechtliche Probleme auftreten. Wir diskutieren im Podcast, welche Verfahren üblich sind, wo die Grenzen liegen und welche Besonderheiten bei Verträgen für Minderjährige gelten.

Um sich vor Betrug bei SEPA-Lastschriftverfahren zu schützen, setzen viele Unternehmen auf Online-Identifizierungsverfahren durch Dienstleister wie ID.Now. Sie wollen damit sicherstellen, dass die Person, die den Vertrag abschließt, auch tatsächlich der Inhaber des angegebenen Bankkontos ist. Üblich sind dabei das Video-Ident-Verfahren, bei dem man seinen Ausweis in eine Kamera hält, oder die schnellere und störungsärmere Verifizierung per eID des Personalausweises.

Beim Abschluss von Abos für Minderjährige entsteht oft ein praktisches Problem: Der Vertragsinhaber ist minderjährig, die Zahlungsdaten stammen aber von den Eltern. Diese führt in vielen Buchungssystemen zu Fehlermeldungen, da automatische Prüfroutinen davon ausgehen, dass Kontoinhaber und Vertragspartner identisch sein müssen.

Dass Mindejährige kein Abo abschließen dürfen, regelt der Taschengeldparagraf. Sie dürfen zwar im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten selbst einkaufen, aber für Dauerschuldverhältnisse wie Monatsabos oder Handyverträge gilt das nicht. Verträge mit wiederkehrenden Zahlungen müssen deshalb die Eltern abschließen.

Fordert ein Unternehmen über die eigentliche Identitätsprüfung hinaus die dauerhafte Hinterlegung einer Ausweiskopie, ist dies aus datenschutzrechtlicher Sicht kritisch, findet Niklas. Denn laut Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt der Grundsatz der Datenminimierung. Wir klären, was das für die Identverfahren bedeutet und worauf ihr bei Problemen mit dem online-Abschluss von Abos achten solltet, diskutieren wir im Podcast.

Gesetze:

§ 110 BGB: Bewirken der Leistung mit eigenen Mitteln (sogen. Taschengeldparagraf)

Datenschutz-Grundverordnung

Transkript anzeigen

00:00:00: Ihr wollt ein Abo für ein Nahverkehrsticket abschließen.

00:00:03: Das geht eigentlich ganz einfach online, aber irgendwie verlangt die Verkehrsgesellschaft immer wieder neue Verfahren, warum ihr euch legitimieren und so weiter machen soll.

00:00:12: Wenn das nicht klappt, welche Rechte habt ihr und welche Rechte hat überhaupt die Gesellschaft?

00:00:16: Das besprechen wir jetzt.

00:00:32: Hallo, herzlich willkommen bei Vorsicht Kunde, dem Verbraucherschutz Podcast des CT-Magazins.

00:00:38: Ich bin Norike Kuhlmann, ich bin Redakteurin beim Computermagazin CT, das diesen Podcast auch produziert.

00:00:44: Mit mir im Podcast, wie immer, mein Kollege Urs Mannsmann, der sich im Vorgespräch schon kurze Eifahrt hat, was alles schiefgehen kann.

00:00:54: Das ist recht spannend im Podcast.

00:00:57: Hält er sich da immer zurück, aber wenn er dann mal so richtig loslegt, dann kann er richtig renten.

00:01:04: Hallo, Urs!

00:01:05: Hallo,

00:01:06: Rieke.

00:01:08: Und mit uns im Podcast, wie immer, Niklas Mühleis.

00:01:11: Niklas ist Rechtsanwalt für IT-Recht und hat mich auf meine miserable Aussprache englischer Wörter aufmerksam gemacht.

00:01:18: Jetzt überlegen wir, ob wir eine Rubrik machen, schlechte Aussprache von bestimmten Wörtern.

00:01:24: Könnt ihr mal schreiben, ob ihr das witzig findet.

00:01:27: Immer passend zum Thema natürlich.

00:01:29: Hallo Niklas.

00:01:30: Hi, Ulrike.

00:01:33: Ja, heute geht's um ein Schülerticket.

00:01:36: Und zwar hat Christian L. versucht, ein Schülerticket für seinen Sohn abzuschließen, also so ein Abo.

00:01:44: Der dachte das ganz einfach, war es dann aber nicht.

00:01:49: Die Verkehrsgesellschaft hat immer wieder neue Verfahren sich überlegt, was er alles machen muss, damit er dieses blöde Ticket bestellen kann.

00:01:55: Wir hören mal in den Fall rein, dann sind wir alle auf dem gleichen Stand.

00:02:00: Christian L. will für seinen noch minderjährigen Sohn ein Schülerjahrsticket über das Online-Portal der örtlichen Verkehrsbetriebe buchen.

00:02:07: Der Sohn startet in wenigen Tagen eine Ausbildung und möchte den Fahrschein als Handyticket in der App der Verkehrsbetriebe hinterlegen.

00:02:15: Zunächst scheint die Buchung geklappt zu haben.

00:02:17: Umso erstaunter ist Christian L. als das Verkehrsunternehmen ihm einen Tag vor dem Abobeginn per Brief mitteilt, seine Bestellung sei abgelehnt.

00:02:25: Es fehle eine Bankverbindung.

00:02:27: Sofort gibt L. die Daten erneut ein.

00:02:30: Allerdings ist sein Sohn als Kontoinhaber im Formular hinterlegt und die Felder für I-Bahn und Banknahme lassen sich trotz mehrfacher Versuche nicht ausfüllen.

00:02:38: Weder nach löschen sämtlicher Cookies, noch in einem anderen Browser.

00:02:43: Zusätzlich versuchen die ELS die Buchung des Tickets über das Notebook der Mutter.

00:02:48: Ebenfalls erfolglos.

00:02:50: Am nächsten Tag erklärt der Kundenservice am Telefon, das Problem mit der Bankverbindung sei bekannt.

00:02:55: ELL soll eine E-Mail mit seinen Bankdaten schicken, dann könne man diese manuell im Benutzerkonto seines Sohnes hinterlegen.

00:03:02: Bis das erfolgt sei, solle er ein herkömmliches Ticket im Reisezentrum kaufen.

00:03:07: Dort wird Il allerdings nach anderthalb Stunden Wartezeit abgewiesen, weil der Schalter trotz Warteschlange und ausgegebener Wartetickets bündlich schließt.

00:03:15: Auch die telefonisch versprochene Bestätigungsmail, dass seine Kontodaten manuell im Benutzerkonto des Sohnes hinterlegt werden, bleibt aus.

00:03:23: Stattdessen erscheint irgendwann zwar die korrekte I-Bahn im Formular, doch als Kontoinhaber bleibt der Sohn eingetragen.

00:03:31: Fünf Tage später erhält der Kunde die nächste Ablehnung.

00:03:34: In einer E-Mail verlangt das Verkehrsunternehmen von Christian L. nun, sich über ID Now zu identifizieren.

00:03:41: Und einen Tag darauf fordert ihn der Kundendienst am Telefon auf, seinen Ausweis zu hinterlegen.

00:03:46: Frustriert wendet sich L an die ZIT-Redaktion.

00:03:49: Was war da los?

00:03:54: Das hätte mich, ehrlich gesagt, sehr geärgert an Christian L. Stelle.

00:03:58: Wenn ich immer wieder mit neuen Sachen abgespeist werde, obwohl ich ... Verkehrsgesellschaft, die eigentlich Geld geben will.

00:04:04: Das finde ich das Verrückte daran.

00:04:08: Bevor wir jetzt ganz genau zu dem Fall kommen, vielleicht können wir mal ein paar Dinge klären.

00:04:13: Zum Beispiel ging es da um ID Now.

00:04:17: Was ist das?

00:04:18: Wann wird, also ich weiß, es ist ein Identifizierungsverfahren und wann wird das gefordert und welche Alternativen gibt es ansonsten noch zur Identifizierung?

00:04:27: Wer mag?

00:04:29: ID Now ist ein Verfahren zur Online-Identifizierung.

00:04:35: Damit stellt mein Vertragspartner sicher, dass er weiß, mit wem er es zu tun hat.

00:04:41: Denn solche Tickets sind leider oft Ziel von Betrügern, die dann versuchen, sich mit falschen Daten so ein Ticket zu erschleichen, haben dann quasi ein gültiges Ticket, ein QR-Code, der sich auch in der Datenbank verifizieren lässt.

00:04:58: Die Zahlung geht bei einem Verkehrsunternehmen nicht ein.

00:05:01: Und deswegen gehen die hin und sagen, um sicherzustellen, dass nicht irgendjemand eine geklaute Bankverbindung hier angibt und darüber das SEPA-Lass-Schrift-Verfahren abwickelt, vergewissern wir uns über die Identität des Vertragspartners.

00:05:14: Also es sind nicht gesetzlich dazu verpflichtet.

00:05:16: Banken sind das beispielsweise bei der Kontoeröffnung, die müssen das machen.

00:05:20: Aber die Verkehrsbetriebe, die machen das freiwillig, um sich selbst zu schützen vor Betrügern.

00:05:26: Und dann habe ich zwei Möglichkeiten bei ID Now.

00:05:30: Ich kann entweder mit meinem ID, also mit meinem elektronischen Personalausweis, kann ich mich ausweisen oder per Video-Ident.

00:05:37: Da brauche ich eine Kamera, also die vom Smartphone, üblicherweise.

00:05:42: Und zeige dann quasi mein Gesicht und den Ausweis dazu in die Kamera, sodass die Person, die da im Auftrag handelt, feststellen kann, ja, boh, das ist... Überprüfte Identität.

00:05:58: Okay, bei einer Bank finde ich es gut.

00:06:00: Bei einer Verkehrsgesellschaft, wenn es das Einzige ist, was sie wollen, wenn es immer weitergeht, also wenn das so eskaliert wie hier, ist das ziemlich nervig.

00:06:10: Niklas hat gerade eine schöne Geste gemacht, als Urs gesagt hat, man hält dann seinen Personalausweis neben das Gesicht und hat dann mit dem Personalausweis, mit dem virtuellen, so gewackelt.

00:06:21: und da musste ich dran denken, ich habe Für Großbritannien muss man jetzt ein neues Visum machen.

00:06:27: Da muss man sich auch identifizieren.

00:06:29: Da muss man ein Bild von sich selbst machen, vor allem neutralen Hintergrund.

00:06:34: Ich weiß nicht, wie oft ich versucht habe, dieses blöde Bild so zu machen, dass sie es annehmen.

00:06:39: Das war sehr witzig.

00:06:40: Mein Freund musste das dann auch machen und der wird da schnell ungeduldig.

00:06:44: Wenn ich das so ein bisschen historisch einfach nochmal mache.

00:06:47: Und bei ihm hat es schon beim zweiten Mal geklappt, das fand ich sehr unfair, hab ich gedacht, was haben die gegen mich, warum dauert das bei mir irgendwie, weiß ich nicht, achtmal oder so, das war wirklich schlimm.

00:06:55: Naja, also soweit zu diesem Identverfahren, okay, die Verkehrsbetriebe wollten sich absichern.

00:07:02: Naja, wie üblich ist es denn überhaupt, dass man für einen Abbuchungsauftrag oder Ähnliches sowas machen muss und dann Ausweis hinterlegen und so, also im Grunde genommen.

00:07:16: Ja, so eine Bankverbindung kann ja geklaut werden, aber irgendwo habe ich ja schon ganz schön viel Daten bei der Bank hinterlegt und gebe ja auch einiges preis von meinen Sachen, wenn ich so abwuchs abschließe.

00:07:30: Es geht doch nicht darum, diese Bankverbindung zu verifizieren, sondern den geht es darum festzustellen, ob ich wirklich der Inhaber dieses Kontos bin oder nicht irgendjemand, der eine falsche Bankverbindung angebt.

00:07:44: Denn beim Lassschriftverfahren Wenn da irgendwas nicht stimmt und jemand stellt fest, hier wird plötzlich was abgebucht, habe ich nie veranlasst und bucht das zurück.

00:07:54: Dann ist das Geld, wird das Verkehrsunternehmen weg.

00:07:56: und genau das wollen sie verhindern.

00:07:58: Na ja, okay.

00:08:00: Ich kann es zurückbuchen, aber die haben es dann nicht mehr und haben gedacht, sie haben jetzt ja ein Ticket verkauft.

00:08:05: Verstehe.

00:08:07: Dann hat Christian L. eine E-Mail gekriegt, wo er aufgefordert wurde, so ein ID-Verfahren zu hinterlegen.

00:08:16: Keine Ahnung, wenn das per E-Mail, also wenn das in dieser Maske ist, wo ich gerade versuche, mein Abo abzuschließen, okay, aber wenn mir irgendeiner eine E-Mail schickt und sagt hinterlich doch mal deinen ID-Verfahren, also dieses ID-NOW oder was auch immer, dann hab ich die Sorge, das könnt ihr ja sonst verschreiben und ich hinterlege da irgendwas, was jemand anders nutzt.

00:08:36: Also sozusagen, wenn das Spam ist.

00:08:39: So, was passiert ja einem Zuge eines solchen Identifizierungsverfahrens?

00:08:42: Ich geh da hin.

00:08:44: und will mich identifizieren oder ich will ein Ticket kaufen und bekomme dann die E-Mail von der Firma, bei der ich gerade ein Ticket kaufen will.

00:08:52: Und die sagen mir, da müssen sie sich aber identifizieren.

00:08:55: Hier ist der Link.

00:08:56: Da ist die Wahrscheinlichkeit schon recht groß, dass es kein Spam ist.

00:09:00: Also es ist ja im

00:09:01: engen zeitlichen Zusammenhang, es ist das Unternehmen, bei dem ich unterwegs bin.

00:09:06: Ich meine, da gibt es dann natürlich dann auch solche Sachen, dass dann irgendein Dienstleister beauftragt wird, der vorher nur im Kleingedruckten erwähnt wurde.

00:09:14: Das verunsichert dann die Leute erheblich, klar.

00:09:17: Aber wenn das der Verkehrsbetrieb ist, bei dem ich gerade ein Ticket kaufe und der schickt mir dann eine Mail, an die Adresse, die ich gerade angegeben habe, dann wird es schon seine Richtigkeit

00:09:26: haben.

00:09:27: Ja, okay.

00:09:27: Also dann muss man halt darauf achten, dass das wirklich da ein zeitlichem Zusammenhang ist.

00:09:32: Und ob der Absender auch passt, entweder es ist das Unternehmen selbst oder eben ein von ihm beauftragter, das muss dann irgendwo stehen.

00:09:39: Genau.

00:09:40: Das steht ja üblicherweise in der Mail drin.

00:09:43: Sie wollen ein so und so Ticket kaufen, bitte identifizieren Sie sich dazu.

00:09:47: Sie wollen Kundenkonto anlegen, was auch immer.

00:09:51: Dann sollte Christian Ehrl ja auch noch sein Ausweis hinterlegen.

00:09:54: Da ich gedacht, boah, das wird ja immer besser.

00:09:56: Ich muss ein ID now und dann soll ich noch mein Ausweis hinterlegen.

00:10:01: Niklas, in welchen Fällen ist es üblich, dass man sein Ausweis hinterlegt?

00:10:06: Also tatsächlich dieses Ausweis hinterlegen finde ich sehr, sehr speziell, weil wir haben ja schon dieses ID now Verfahren und vielleicht mal ganz kurz zur rechtlichen... Einschätzung oder zur rechtlichen Einordnung, wann das überhaupt notwendig ist, dass man so ein ID-Nauverfahren ist.

00:10:22: Das beschreibt das GWG, das Geldwäschegesetz vor.

00:10:27: Und das ist bei allen Arten von Finanzdienstleistungen.

00:10:30: Also wenn ich mir ein neues Bankkonto anlege, wenn ich mir ein Depot anlege, wo ich mit Traden kann.

00:10:37: Solche Dinge sind vom GWG geregelt.

00:10:40: Das ist in Deutschland relativ strikt.

00:10:43: Und schreibt dann eben vor, weil man eben Geldwäsche verhindern möchte.

00:10:47: immer nur dann möglich, wenn es Finanzströme jeglicher Art gibt, dass man dann eben so ein Verfahren, dass man dann eben so ein ID Verfahren durchführt.

00:10:56: Und das ist zum Beispiel auch der Grund, deswegen man immer, wenn es dann plötzlich heißt Überweisung auf folgende E-Bahn und dann fängt die nicht mit DE an, sondern in L, SP oder noch viel viel wildere Sachen.

00:11:10: Dann sollte man immer vorsichtig sein, weil eben diese ID-Verfahren, das ist sozusagen die Identität, in der sich das Konto anlegt, bestätigt wird, gibt es nicht in allen europäischen Ländern.

00:11:21: So, das muss man schon mal gleich dazusagen.

00:11:25: In den meisten wird das durchgeführt, aber Deutschland ist ja eben sehr, sehr strikt.

00:11:28: So, ich habe ehrlich gesagt und nicht verstanden, wieso der Personalsweis noch hinterlegt werden muss, weil das Geldwäschegesetz fordert, dass ich einmal einen Personalausweis hoch lade.

00:11:41: Aber versiegt das dann auch gleich schon und dann sozusagen nochmal das mit der IDNOW bestätige.

00:11:47: Und dann wird aber auch gesagt, nachdem du das hochgeladen hast und wir die IDNOW machen, kann das alles gelöscht werden.

00:11:53: Und das muss dann ja auch aus Datenschutzsicht, muss das ja dann auch gemacht werden.

00:11:58: Weil der Datenschutz, der DSGVO, schreibt vor, so wenig Daten wie möglich, so lange wie nötig zu verarbeiten in dem Umfang.

00:12:08: wie notwendig.

00:12:09: und wenn das gwg sagt du musst du muss das einmal bestätigen dass das die richtige personen ist mit mal die genau verfahren und dann irgendwie auch den personal ausweis da einmal haben etc.

00:12:18: dann kannst du danach löschen oder danach muss es nicht mehr speichern.

00:12:21: und das heißt immer in der dsg.

00:12:23: vo bedeutet das immer wenn die speicherpflicht entfällt.

00:12:27: also ich muss nicht mehr speichern dann muss ich löschen dieses.

00:12:31: Ich könnte ja noch weiter speichern, dass sie die DSGVO nicht vor.

00:12:34: Und insofern verstehe ich an der Stelle nicht, warum man ein IDNAO-Verfahren hier durchführt.

00:12:41: Und sagt, du musst den Personalausweis hinterlegen.

00:12:43: Aus meiner Sicht weist sich das komplett mit Datenschutz.

00:12:47: Was wollen sie denn mit den ganzen Personalausweisen?

00:12:49: Oder umgekehrt?

00:12:51: Also, ja... Das

00:12:52: ist so wie im Hotel, ne?

00:12:54: Wo man ständig irgendwie seinen Personalausweis abgeben muss, damit die ihn einscannen können.

00:12:58: Das machen mich immer ganz kürre.

00:12:59: Ja, ich... Ja.

00:13:03: andere Baustelle.

00:13:04: Aber ja, ich weiß nicht, was die Verkehrsgesellschaft an der Stelle damit alles möchte mit den ganzen Daten.

00:13:13: Und man muss ja auch mal sagen, so ein Haufen Daten, also je mehr Daten ich auch als Unternehmen habe, desto attraktiver bin ich ja auch einfach mal für Dritte, dass die dann mal meine Sicherheitsmaßnahmen austesten und gucken, was sie darunter holen können.

00:13:24: Wir haben in Deutschland eine sehr prekäre Zeibersicherheitslage und man liest ja praktisch wöchentlich von irgendwelchen größeren Datenlex und dann kommt natürlich dann immer die Aufsichtsbehörden, die sich das angucken, dann gibt es welchen Bußgeld, dann kann man irgendwelche Leute einen Schadensaussatz haben, massenweise und also auch aus Unternehmenssicht verstehe ich diese Datenhorterei, um das Datenhortens willen, ich verstehe einfach nicht.

00:13:53: Okay, dann bin ich ja beruhigt, das hatte ich eh nicht eingestellt.

00:13:55: Ich hab gedacht, meine Güte, jetzt ist aber auch irgendwie gut.

00:13:58: Ja, das habe ich beim Lesen, das ist vielleicht auch gedacht, was denn noch?

00:14:02: Ja, okay.

00:14:04: Also, das heißt... Nur taggälle Beurkündung des Lebensstatus, also...

00:14:07: Sie haben jetzt... So eine Firma hat kein Recht da drauf, das zu... Na ja, das weiß ich nicht.

00:14:16: Sie dürfen das wahrscheinlich fordern, weil sie können ansonsten sagen, wie Urs schon erwähnt hat.

00:14:21: Wir können ja dann auch sagen, dann kriegst du halt keinen Vertrag oder dann kriegst du halt das Ticket nicht.

00:14:27: Wobei auch vorsichtig, wenn ich hier nochmal ganz kurz den Datenschutz-Anwalt aussehen lassen will.

00:14:35: Diese diese Ident Verfahren oder Video Ident Verfahren in Verbindung mit Last Schrift Einzügen und sowas.

00:14:42: Die machen die Unternehmen, um auch einfach sicherzustellen, dass sie hier nicht von der falschen Person die Last Schrift holen.

00:14:49: Aber die DSGVO ist auch relativ strikt.

00:14:52: Ich darf auch einfach nicht mehr Daten verarbeiten oder Daten anfordern, als ich tatsächlich für die reine Vertragserfüllung benötige.

00:15:00: Und da muss man sagen, das ist halt dann auch irgendwann mal Endegelände.

00:15:04: Also klar, dass man dann sagt, wir machen jetzt ein Video-Ident-Verfahren.

00:15:09: Aber noch mehr Daten, noch mehr Daten, noch mehr Daten.

00:15:11: Das geht auch irgendwann mit der DSGVO nicht zusammen.

00:15:14: Und da sind wir ja sozusagen auch bei dem, was ich tagtäglich mache, Unternehmen beraten, die dann auch immer sagen, ja, wir sammeln dann die und die Daten und frag ich ja, wozu.

00:15:24: Ja, könnten wir mal benötigen.

00:15:27: Das funktioniert nicht.

00:15:28: Und auch wenn ich sage, ich brauche das zur Vertragsdurchführung, da muss ich trotzdem gucken, brauche ich das wirklich zur Vertragsdurchführung.

00:15:36: Ich bestelle was in einem Online-Shop, da braucht man Vorname, Nachname, Adresse, E-Bahn und so weiter und so fort.

00:15:42: Das brauchen wir zur Vertragsdurchführung.

00:15:45: Schuhgröße, Augenfarbe und Lieblingspasta-Gericht wird nicht benötigt für die Vertragsdurchführung.

00:15:55: Also Ausweis hinterlegen ist eigentlich aus Sinne des Rechtsanwalts hier nicht erforderlich.

00:16:04: Zum Glück.

00:16:05: Aber ja, muss man vielleicht machen, wenn man dieses blöde Ticket haben will.

00:16:10: Und eigentlich ist das Verkehrsunternehmen gehalten, die Daten danach, wenn alles klar ist, wieder zu löschen.

00:16:16: Ja, also das Verkehrsunternehmen können natürlich auch noch mal versuchen, sich da zu legen, wieso es das alles noch weiterhin speichern möchte.

00:16:25: Aber im Grunde genommen, die Identifizierung kann ja auch einfach bestätigt werden mit, es wurde ein Video-Identverfahren durchgeführt, am vom harten Abspeichern Rest löschen.

00:16:39: Und das ist ja eigentlich alles, was die benötigen.

00:16:42: Ja, ganz klar.

00:16:44: Gibt es spezielle Sachen, die Eltern beachten sollen, die für ihre minderjährigen Kinder ein Abo oder einen, wie auch immer, gearteten Vertrag abschließen wollen?

00:16:54: Ich

00:16:54: kann mich erinnern, dass wir darüber mal ganz, ganz lange hergesprochen haben.

00:16:58: Usnickt.

00:17:01: Ja, wir haben hier ein ganz besonderes Problem.

00:17:03: Es muss eine Zahlung geläustert werden.

00:17:06: Und wenn ... der Hauptkunde minderjährig ist, dann stimmen die Zahlungsdaten üblicherweise nicht überein.

00:17:17: Das heißt, ich habe eine Kreditkarte oder ein Bankkonto oder ein PayPal, was auch immer von den Eltern und das ist nicht der Vertragsinhaber.

00:17:29: Der Vertragsinhaber ist minderjährig und derjenige, der zahlt ist volljährig und ist jemand anderes.

00:17:38: Das ist schon das erste Problem.

00:17:40: Da geht es schon los, anderer Kontoinhaber kann man üblicherweise noch eintragen, führt aber oft zu Fehlermeldungen, ja sie können nur ein eigenes Konto angeben.

00:17:49: Da scheitert man dann mit.

00:17:51: Ja, das sind so die typischen Sachen, die sind irgendwo hinterlegt, das muss gleich sein, das muss gleich sein, das wird gecheckt, das wird gecheckt.

00:17:59: und wenn dann irgendwas nicht stimmt, kommt nur ein rotes Feld, nee das akzeptieren wir nicht, bitte nehmen Sie ein eigenes Konto hier.

00:18:07: Ja, blöd.

00:18:08: Was mache ich denn dann?

00:18:11: Anrufen.

00:18:11: Anrufen oder Schreiben Mehl oder Konservis.

00:18:14: Und hoffen, dass die Systeme, die die zur Verfügung haben an der Hotline, mehr können.

00:18:19: Denn die sitzen manchmal dann auch da und sitzen genau vor dem gleichen Problem und kriegen genau die gleiche Fehlermellung wie ich.

00:18:26: Passiert auch mitunter.

00:18:29: Klingt nicht gut.

00:18:32: Wenn ich dazu mal eine Kleinigkeit sagen darf, viele Hörer werden sich jetzt wahrscheinlich dann auch überlegen, wieso.

00:18:41: es gibt doch den Taschengeldparagraf.

00:18:43: Weiß nicht, ob das ein Begriff für euch ist, der Taschengeldparagraf, Paragraf, Hundertzehn BGB.

00:18:50: Der ist auch wirklich ganz schnell zu lesen, der sagt ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag.

00:18:58: gilt als von Anfang an ein wirksam, wenn der Mindernjährige die vertragsgemäße Leistung mit Mitteln bewirkt, die zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung bla bla bla verdritten überlassen worden sind.

00:19:07: Also... Kurz gesagt, ich darf auch als Minderjähriger, darf ich ins Geschäft gehen und mir von meinem Taschengeld Süßigkeiten und Eis und Comics kaufen.

00:19:18: Das Taschengeldparagraph.

00:19:19: Aber ich darf natürlich auch jetzt nicht nur mein Geld für Blödsinn auf dem Kopf hauen.

00:19:23: Ich darf zum Beispiel auch, wenn ich auszubildender bin, Minderjährig, dann darf ich auch mir davon natürlich was Sinnvolles kaufen, wenn es bestimmte Hüngsgrenzen nicht übersteigt.

00:19:34: Es gab da auch Beispiele, wo... Minderjährige unter Anleitung der Eltern irgendwie ganz erfolgreich getradet haben und dann hatten die plötzlich ein großes großes Einkommen, also großes Vermögen damit aufgebaut.

00:19:49: und dann wollte sich dann Minderjährige irgendwie, ich glaube eine Mercedes C-Klasse oder so was kaufen und da wurde dann gesagt, ja das hast du dir zwar auch irgendwie selbst erwirtschaftet mit deinem Traden, wo auch die Eltern immer die Hand drauf hatten, ob er das jetzt hier machen darf und das nicht, aber da müssen jetzt wirklich die Mercedes C-Klasse, müssen die Eltern jetzt wirklich Bescheid geben.

00:20:06: So und da können jetzt viele zuhörer natürlich sagen hey moment mal wie ist das denn?

00:20:10: hundertzehn bgb ausbildungsgeheils und fahrkarten abo kostet ja jetzt nicht so viel.

00:20:16: das richtig ist aber hier ein dauerschuldverhältnis wenn ich so ein jahres abo nehme und das geht dann eben nicht was natürlich gehen würde der minderjährige geht jeden monat selbst zum automaton macht online und kauft sich jeden monat neu.

00:20:32: Genau, also am Ende des Tages ist es natürlich teurer, aber solche Dauerschuldverhältnisse, das ist eben nicht gewollt.

00:20:38: und da ist die Idee dahinter, dass sozusagen bei Dauerschuldverhältnissen kann der Minderig das noch nicht richtig abschätzen.

00:20:44: Was heißt es denn, wenn jetzt jeden Monat wirklich das Geld runtergeht für das Fahrkarten-Abo, das Zeitschriften-Abo, für, keine Ahnung, den Netflix-Account oder, oder, oder.

00:20:56: Und da sind ja auch schon wirklich sehr viele Minderjährige dann auch in solchen Fallen gelandet.

00:21:01: Ich erinnere mal an dieses Yamboa-Spar-Abo, womit immer ganz viel gespart wurde, nicht so.

00:21:08: Das fällt als kleiner Einschub von mir dazu.

00:21:10: Okay, also das heißt, einmalig ist es kein Problem.

00:21:13: Da müssten eigentlich auch Kinder, zumindest wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, oder Minderjährige können auch Verträge abschließen und irgendwelche Sachen bezahlen.

00:21:24: Aber nicht keine Abos.

00:21:27: Für Abos müssen dann doch die Eltern einspringen.

00:21:30: Kann man das so kurz?

00:21:31: Das

00:21:32: können wir so sagen.

00:21:33: Okay.

00:21:36: Was mich noch sehr gewundert hat, da würde ich eure Einschätzung einfach mal, also vor allen Dingen glaube ich nie klar, wie das rechtlich ist, der Christian El, der ist ja dann angewiesen worden, auch bis das geklappt hat mit dem Abo, soll er doch sich für seinen Sohn, soll er doch für seinen Sohn ein Ticket besorgen am Schalter.

00:21:56: Ja, also zum Bahnhof.

00:21:59: Dann hat sich dann eine Nummer gezogen, das ist so wie beim Fleischer.

00:22:01: Man zieht sich eine Nummer und kommt dann irgendwann dran.

00:22:04: Ja, und dann haben die aber zugemacht, bevor seine Nummer aufgerufen wurde.

00:22:09: Ich würde mich schwarz ärgern.

00:22:11: Ich habe sowas Ähnliches schon mal selbst erlebt, aber die Dame, die dann noch da saß, hat sich erbarnet und gesagt, nee, nee, komm, wir machen das noch.

00:22:19: Das war ganz gut.

00:22:21: Richtig in Ordnung, wenn man da so ein Ticket sieht.

00:22:23: Das ist ja so ein bisschen ein Ticket-System.

00:22:29: Das ist tatsächlich eine Ordnungswidrigkeit.

00:22:31: Da gibt es ganz hohe Bußgelder und ich kann mir parallel ein Schaden zu Satz holen, wo ich sozusagen die Zeit, die ich sinnlos gewartet habe, mir als Arbeitsendgeld ersetzen lasse.

00:22:42: Ernsthaft?

00:22:42: Nein.

00:22:44: Schade.

00:22:44: Nein.

00:22:48: Es ist allgemeines Lebensrisiko.

00:22:51: Ich verbuche es natürlich auch runter, sagenhaft schlecht das Service, aber das geht und da muss man keine Konsequenzen außer unglaublich schlechten Google-Bewertungen fürchten.

00:23:01: Okay.

00:23:03: Jo, ich glaube, wir kommen mal zur Auflösung des Falz.

00:23:06: Christian Ehl.

00:23:08: Christian El hat sich dann, also es ist ihm nicht gelogen, dieses Ticket zu kaufen.

00:23:12: Das war schon mal schade, nachdem er irgendwie sich identifiziert hat und seinen Ausweis hinterlegt.

00:23:17: Und er hat das aber nicht hingekriegt, so, das wird so ein Fehler gewesen sein, wie Urs den beschrieben hat, seine Bankdaten da einzutragen, also seine Kontonummer mit seinem Namen.

00:23:26: Also entweder der Name vom Kind war, vom Sohn war drin oder er konnte die seine Banknummer nicht eingeben.

00:23:34: Also völlig schräg.

00:23:36: Dann hat er sich irgendwann an uns gewendet.

00:23:39: Wir haben dann natürlich nachgefragt, was da los ist, wieso üblich.

00:23:43: Und die Bahn beziehungsweise die Verkehrsgesellschaft hat sich dann mit Systemüberlastung ausgeredet.

00:23:52: Also eine ungewöhnlich hohe Systemüberlastung.

00:23:55: Dann könnten Daten bei der Datenübermittlung zwischen zwei Komponenten schon mal nicht korrekt übergeben werden.

00:24:01: Also genau, es fasst sich an Kopf.

00:24:04: Und die Nachforderungen der Bankverbindung werden normalerweise nicht per Brief, sondern per E-Mail zugestellt.

00:24:10: Also der hat ja auch noch einen Brief gekriegt.

00:24:11: Er soll jetzt mal seine Bankdaten per Brief eingehen und so.

00:24:15: Für Christian L. hat sich das insofern dann gelöst, dass sein Sohn inzwischen volljährig geworden ist und er dann das blöde Ticket selbst bestellen durfte.

00:24:26: Hat er dann auch gemacht.

00:24:27: Aber die Verkehrsgesellschaft hat dann doch gesehen, dass es vielleicht nicht ganz so gut gelaufen ist und hat ihm als Ausgleich für die knapp zwei Wochen ohne Abo eine kleine Gutschrift gegeben, die die teureren Einzelfahrausweise dann ausgeglichen hat.

00:24:44: Also insofern für Christian L. alles schön, aber es zeigt auch, welche Typen Uns noch drohen mit der Digitalisierung aller solcher formellen Sachen.

00:24:53: Ich denke, das ist jetzt hier eine Verkehrsgesellschaft gewesen.

00:24:56: Das gleiche könnte wahrscheinlich auch bei allen anderen Firmen und auch bei Behörden passieren.

00:25:02: Da muss man meistens nicht so viel überweisen, aber die Wege sind da ähnlich verschlungen.

00:25:09: Ja, Urs, du hast jetzt die dankbare Aufgabe.

00:25:15: Mal... So, zwei, drei Sachen zusammenzufassen.

00:25:19: Wie gehe ich vor?

00:25:20: Worauf achte ich?

00:25:22: Welche Rechte habe ich eigentlich, wenn ich versuche, ein Abo für jemand anders abzuschließen, vor allem dem?

00:25:27: Ja,

00:25:29: fällt mir ehrlich gesagt schwer, hier irgendwelche Tipps abzuleuten, weil aus meiner Sicht der Betroffene Christian L. hat hier gar nichts falsch gemacht.

00:25:39: Der hat alles eigentlich richtig gemacht.

00:25:42: Wenn das System nicht funktioniert, funktioniert es nicht.

00:25:45: kann höchstens versuchen, dann möglichst zeitig sich Hilfe zu holen, die Hotline anzurufen, bei Verkehrsbetrieben vielleicht den Schalter aufzusuchen, möglichst früh, dass man nicht eine eineinhalb Stunden umsonst angestanden ist.

00:26:02: All das, aber es gibt hier keine Ideen, wie man was verbessern kann.

00:26:09: Also, wo man unter Umständen sich ein bisschen arbeit sparen kann und für sich einfacher machen kann ist wenn man die online funktion seines ausweises nutzt und nicht über diese video ident verfahren geht wo das nötig ist.

00:26:24: Das ist ziemlich störsicher das funktioniert ziemlich gut.

00:26:30: und spart mir viel Zeit, weil ich eben nicht darauf warten muss, dass irgendjemand mit mir zehn Minuten lang so eine Identifizierungssitzung macht.

00:26:39: Das ist eigentlich das Einzige, was mir dazu einfällt.

00:26:43: Vielleicht können wir noch kurz die Hinweise von Niklas auf den Taschengeldparagrafen nehmen.

00:26:50: Also, dass Minderjährige aufgerechtigt sind im Rahmen... Ihres Taschengeldes sozusagen.

00:26:57: Ihre eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

00:27:00: Ah, sehr schön.

00:27:01: Ihre eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, Sachen zu kaufen.

00:27:05: Also der Sohn von Christianele hätte selbst zum Schalter gehen können und sich ein Ticket kaufen.

00:27:12: Aber das ist eben bei Aboverträgen, also wo immer wiederkehrende Zahlung fällig werden, es durchaus gesetzliche Hürden gibt, dass das eben Minderjährige nicht selbst abschließen können, weil sie das nicht... abschätzen können.

00:27:25: Was das bedeutet, wenn ich mich für vierundzwanzig Monate festlege, jeden Monat, keine Ahnung, um fünf, drei Jahre zu bezahlen.

00:27:31: Das würde ich meine, man sollte denken, das können sie ausrechnen, aber soweit denken vielleicht Jugendliche, die irgendwas unbedingt haben wollen, gerade nicht.

00:27:41: Richtig.

00:27:41: Das nickt.

00:27:42: Ich

00:27:44: kenne Erwachsene, die das nicht können.

00:27:46: Das

00:27:46: stimmt.

00:27:47: Ich wollte es nicht so sagen, wir waren ja jetzt bei Verträgen für Jugendliche, aber tatsächlich

00:27:52: nicht.

00:27:53: Gehen wir zu jeder deutschen Schuldnerberatung und fragt mal, was so das Durchschnittsalter ist.

00:27:58: Die werden sagen, sie können kein Durchschnittsalter nennen, weil das geht los von Anfang zwanzigjährigen bis auch ganz ins hohe Alter.

00:28:06: Leute, die verschuldet sind, weil sie Ratenzahlungsvereinbarungen noch im Löcher schließen.

00:28:11: Ich würde sagen, finanzielle Verantwortungslosigkeit kann man jetzt nicht so richtig ans Alter koppeln.

00:28:16: Aber mit solchen gesetzlichen Hürden will der Gesetzgeber natürlich auch besonders junge Verbraucherinnen und Verbraucher, die sozusagen erst den Umgang im Geschäftsverkehr lernen, davor schützen, dass man plötzlich schon mit siebzehn zur Schuldenberatung glatschen darf.

00:28:32: Ja, das finde ich auch gut so.

00:28:35: Ja, super.

00:28:36: Dann haben wir es.

00:28:37: Klasse.

00:28:39: Christian, Christian der Liste sei im Recht gekommen und

00:28:42: ihr

00:28:43: könnt den ganzen Fall nachlesen.

00:28:47: Wir verlinken in den Show Notes auch immer den Fall, den wir hier besprechen.

00:28:52: Und ihr könnt die Folgen, die dieser Folge und alle bisherigen Folgen auch auf unserer Webseite nachhören und lesen.

00:29:02: Das ist ct.de.

00:29:05: slash vorsicht.

00:29:07: Natürlich findet ihr den Podcast auch überall dort, wo ihr sonst Podcast hört.

00:29:13: Und da dürft ihr uns gerne einen Daumen hoch lassen oder uns abonnieren.

00:29:16: Wir

00:29:16: freuen

00:29:17: uns darauf.

00:29:18: Dann erst mal bis hoffentlich in zwei Wochen, wenn wir wiederkommen mit einer Folge von Vorsichtig

00:29:23: Kunde.

00:29:24: Tschüss.

00:29:26: Tschüss.

00:29:27: Tschüss.

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